Verlag Brüder Hollinek

Fachzeitschrift für den Unterricht in Schulen, Kindergärten und Vereinen

Heft 2 / 2018

Sex & Gender

32 Seiten

erschienen im Juni 2018

Schriftleitung: Gundl Rauter
Preis:
Brutto-Verkaufspreis: 7,90 €
MwSt.-Betrag: 0,72 €
Beschreibung

Editorial

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A. Weinhandl & G. Rauter

Brauchen Buben mehr Bewegung?

Analysen und Konsequenzen für die Bewegungserziehung in der Volksschule heute

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S. Hoven

Geschlechtergerechtigkeit im koedukativen Unterricht

Eine empirische Analyse zur Genderkompetenz von Sportlehrkräften in der gymnasialen Sekundarstufe I

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A. Hofmann & K. Schicklinski

Zur Vermeidung sexualisierter Grenzverletzungen im Sportunterricht der Grundschule

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E. Gramespacher

Mädchen und Jungen mit dem "Mädchensport" Seilspringen fördern

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G. Rauter

Ballkorobics

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Rechtliche Fragen ...

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H. Lunzer

Buchbesprechung: Gela Allmann

Sturz in die Tiefe. Wie ich 800 Meter fiel und mich zurück ins Leben kämpfte

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Impressum

 

 

Sex und Gender - ein Paar, dass dasselbe meint und doch etwas anderes sagt. Sex als Begrifflichkeit weckt erstmal unsere Aufmerksamkeit. Es ist aber einfach ein Begriff, der das biologische Geschlecht klar definiert und in männlich und weiblich, Jungen oder Mädchen unterteilt. Um allerdings über die Grenzen des biologischen Geschlechts zu kommen und einen gemeinsamen Nenner zu finden, wurde der Begriff Gender eingeführt, der über das naturgegebene Geschlecht hinausgreift. Als Begrifflichkeit als solche ein wenig strapaziert, meint er in diesem Zusammenhang nichts anderes, als ein soziologisch determiniertes Phänomen. Im Unterrichtsfach Bewegung und Sport ist gleichberechtigtes Sporttreiben bis heute keine Selbstverständlichkeit. Gesellschaftliche Verhaltenserwartungen dominieren vielfach die körperliche Auseinandersetzung und die Sportaktivitäten per se. Die Gratwanderung zwischen einer geschlechtstypischen Sporterziehung und einem gendersensiblen Bewegungsunterricht muss auf sehr breiter Ebene diskutiert werden. Wir haben uns getraut und uns der Thematik angenommen, um Klarheit zu schaffen und die Fülle der Themenbereich annäherungsweise aufzugreifen.

Im ersten Beitrag stellen sich Andrea Weinhandl und Gundl Rauter der Frage nach den Ursachen des Bewegungsverhaltens von Jungen und Mädchen und überlegen Konsequenzen für die LehrerInnenausbildung. In dem Beitrag von Sebastian Hoven wird aufgezeigt, inwieweit LehrerInnen im Sportunterricht die Kriterien zur Genderkompetenz erfüllen. Anette Hofmann und Karin Schicklinski diskutieren in ihrem Beitrag die sexualisierten Grenzverletzungen im Sportunterricht und geben Empfehlungen zur Prävention. Das Seilspringen steht im Fokus des Beitrages von Elke Gramespacher und lädt ein, Seilspringen als gendersensible Chance im Sportunterricht aufzugreifen. Ballsport, Koordination und Aerobic werden in dem Beitrag von Gundl Rauter als Unterrichtseinheit zusammengeführt und als vereinende Choreografie vorgestellt. In einer Buchrezension von Hannah Lunzer möchten wir Ihnen eine empfehlenswerte Sommerlektüre über Gela Allmann präsentieren, ein Sportmodel, deren Körper nach einem extremen Fotoshooting "nur noch Matsch" war.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Fachschrift!